Am 07.02.2026 haben wir unsere Vereinsmitglieder zum Eventsamstag mit bayerischem Frühstück geladen. Die Mitglieder konnten wählen zwischen einem Paar Weißwürsten mit süßem Senf und Brezel oder einem Fleischkäse-Brötchen mit Krautsalat. Um das Angebot abzurunden, wurde zum Event neben den gängigen Getränken dieses Mal noch "Bayreuther Hell" serviert. Alle Speisen wurde sehr gut angenommen und die Skihütte war wirklich gut gefüllt.
Als weiteres Highlight stand die Olympia-Abfahrt der Herren der olympischen Spiele von Milano-Cortina auf dem Programm. Man konnte ein spannendes Rennen auf der bekannten Abfahrtsstrecke "Pista Stelvio" in Bormio erwarten. Auf der über 3km langen Strecke werden fast 1000 Höhenmeter überwunden. Das maximale Gefälle direkt am Start betrifft 63% und die Höchstgeschwindigkeiten beträgt fast 150km/h. Damit gilt die Abfahrtsstrecke als eine der anspruchsvollsten und gefährlichsten der Welt.
Favoriten für den Sieg gab es einige. Der Dominator des Weltcups Marco Odermatt oder sein Landsmann Franjo von Almen aus der Schweiz. Ebenso der zuletzt sehr starke Giovanni Franzoni, der den Super-G in Wengen und die legendäre Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gewinnen konnte. Oder was kann der sechsmalige Bormio Sieger Dominik Paris - ebenfalls Italiener - bei den heimischen Spielen erreichen? Gibt es vielleicht doch eine Überaschung in der Medaillienverteilung? Wirkliche Hoffnungen auf eine deutsche Medaillie konnten wir aber nicht haben. Als einziger Starter des DSV war Simon Jocher am Start, zählte aber nicht zu den Kandidaten auf das Podest.
Als erster Starter ging Daniel Hemetsberger (Österreich) auf die Strecke. Er konnte aber seinen spektakulären Sturz aus dem Training gut überwinden und legte eine Zeit vor, die erst von der Startnummer 6 - Alexis Monney (Schweiz) - geknackt wurde. Direkt danach folgte der top-Favorit Marco Odermatt, der sich knapp mit fünf Hundertstel vor seinem Landsmann platzieren konnte. Aber lange reichte die Führung nicht. Direkt im Anschluss folgte Franjo von Almen und pulverisierte mit 7 Zehntel Vorsprung die Bestzeit. Mit der Startnummer 11 folgte Giovanni Franzoni, der von den heimischen Fans trotz zwei Zehntel Rückstand frenetisch gefeiert wurde. Dies bedeutete Platz zwei! Direkt danach stürzte sich Dominik Paris die Piste herunter und belegte trotz Zwischenbestzeiten abschließend im Ziel mit 5 Zehntel Rückstand den dritten Platz! Für Simon Jocher reichte es letztlich für den 21. Platz bei seien zweiten olympischen Spielen.
Dies bedeutete den Olympiasieg für Franjo von Almen vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris. Hieß aber auch, dass Marco Odermatt mit Platz vier leer ausging und überaschend keine Medaillie ergattern konnte. Insgesamt war es ein sehr spannendes Rennen - passend zu unserem tollen Event. Es verspricht aber auch viele weitere spannende Rennen bei Olympia. Und es gibt auch einige Medaillienhoffnungen bei den deutschen Frauen und Männern.










